Qualität entscheidet!


Für Sie steht bereits fest -- Sie möchten eine neue Internetpräsenz erstellen, eine bestehende überarbeiten bzw. neu aufsetzen lassen? Und nun sind Sie bei dem Punkt angelangt, einen geeigneten Dienstleister für diese Aufgabe zu suchen? In diesem Dokument möchte ich Ihnen ein bisschen Hintergrundwissen zum Publizieren im Internet vermitteln. Worauf kommt es bei einem Internet-Angebot an? Was ist möglich und was nicht? Wie erreiche ich möglichst viele Besucher mit meiner Web-Präsenz? Das sind nur einige Fragen, die der vorliegende Text zu klären versucht.

Unter die Haube schauen

Lassen Sie sich von dem Schein nicht trügen. Viele Internet-Angebote sind äußerlich ansprechend, ihre technische Umsetzung aber ist teilweise völlig inakzeptabel.

Nicht alles was glänzt ist Gold

Nur 3,9 Prozent des deutschen Webs sind standardkonform, so berichtete heise online in seiner Meldung vom 30. März 2005 über die Ergebnisse der ValiWatch Untersuchung zum deutschsprachigen Web. Dieser Umstand bedeutet, dass etwa 96 Prozent – rund 396 Tausend von 412 Tausend – untersuchter deutschsprachiger Seiten sich nicht an die offiziellen Standards des W3C halten und somit streng genommen fehlerhaft sind.

Dass ein Dokument fehlerhaft ist, muss nicht sofort ersichtlich sein. Die Fehler werden sich nicht oder nur kaum bemerkbar machen, wenn zum Betrachten des Dokumentes einer der weit verbreiteten grafischen Browser zum Einsatz kommt. Um ein Dokument auf seine Richtigkeit zu überprüfen, kann entweder der offizielle Validator des W3C oder der deutschsprachigen Validator von Validome benutzt werden.

Vor allem kommerzielle und öffentliche Einrichtungen sollten ein Interesse daran haben, ihr Internetangebot für alle Besucher zugänglich zu machen. Letztere werden sogar mit der BIT-Verordnung dazu verpflichtet. Zugänglich oder barrierefrei können Internetseiten jedoch nur dann werden, wenn sie nach den Vorgaben des World Wide Web Consortiums erstellt worden sind.

Standards Einhalten -- Voraussetzung für Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Mit Ihrer Internetpräsenz haben Sie die einzigartige Chance -- zu vergleichsweise geringen Kosten -- Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Dienstleistungen weltweit präsentieren und anbieten zu können.

Damit Sie diese Chance optimal nutzen können, müssen Sie darauf Acht geben, dass die Dokumente und Benutzerschnittstellen Ihrer Internetpräsenz den offiziellen und international anerkannten Standards des World Wide Web Consortiums entsprechen. Denn die grundlegende Voraussetzung für die Zugänglichkeit und Barrierefreiheit Ihrer gesamten Internetpräsenz ist die Validität Ihrer Web-Dokumente.

Was bedeutet «Zugänglichkeit» und «Barrierefreiheit»?

Barrierefreie Internet-Angebote sollen unabhängig von den technischen bzw. körperlichen Möglichkeiten des Besuchers für ihn uneingeschränkt -- d.h. barrierefrei -- nutzbar sein. Die Nutzbarkeit solcher Angebote bezieht sich dabei sowohl auf Menschen mit und ohne Behinderung. Einschränkende Faktoren sowohl technischer wie auch physischer Natur dürfen den interessierten Benutzer nicht daran hindern, die präsentierten relevanten Informationen eines barrierefreien Web-Angebots wahrzunehmen.

Da dieser Idealzustand aufgrund der großen Vielfalt und Komplexität nur theoretisch erreichbar ist, wird in der Praxis danach gestrebt, dem Ideal lediglich so weit wie möglich und sinnvoll nahe zu kommen. In diesem Fall spricht man von barrierearmen bzw. zugänglichen Internet-Angeboten. Der englischsprachige Terminus hierfür ist "Accessibility".

Das Nischendasein barrierefreier Internet-Angebote

Nicht ohne Grund drängt sich die Frage danach auf, warum barrierefreie Internet-Angebote am Gesamtangebot im deutschsprachigen Raum gerade mal 3,9 Prozent ausmachen?

Die vereinfachte Antwort auf diese Frage lautet zum einen Altlasten und zum anderen die scheinbaren technischen Einschränkungen bei der automatisierten Verwaltung von Informationen mit Hilfe so genannter Content Management Systeme.

Bevor auf die oben genannten Gründe näher eingegangen werden kann, ist es der Verständnis halber notwendig, eine wichtige Eigenschaft von Web-Dokumenten ansatzweise zu erläutern. Unter anderem erlaubt diese Eigenschaft, dass die im Web-Dokumenten enthaltenen Informationen unabhängig von Ausgabegeräten zugänglich gemacht werden können.

Trennung von Layout und Information

In den meisten Fällen werden Web-Dokumente mit grafischen Browsern betrachtet, so dass das visuelle Erscheinungsbild einer Internetpräsenz eine gewichtige Rolle spielt. Man darf aber dabei nicht vergessen, dass Web-Dokumente lediglich eine Ansammlung von Informationen darstellen. Diese Informationen werden logisch und semantisch mit Hilfe der HTML- bzw. XHTML- Sprache verknüpft und ausgezeichnet. Wie die Informationen kommuniziert werden, ist weder von der Art: visuell, akustisch; noch von dem Ausgabemedium abhängig. Ob ein Benutzer die Informationen beispielweise am Computer-Bildschirm, Fernseher, Display eines Mobiltelefons oder PDAs, sie in gedruckter Form betrachtet oder sie sich als Sprachausgabe vorlesen lässt oder unter Zuhilfenahme einer Braille-Zeile ertastet -- die wesentlichen Informationen an sich sollten in allen Fällen unverändert bleiben.

Diese Forderung kann nur dann erfüllt werden, wenn die in der Auszeichnungssprache HTML bzw. XHTML zur Verfügung stehenden Elemente nur zur semantischen und logischen Auszeichnung von Informationen konsequent und nicht zweckentfremdet Anwendung finden und nicht zur visuellen Gestaltung "mißbraucht" werden.

Die Aufgabe der Informationspräsentation wird auf einer anderen Ebene mit der CSS Sprache zur Formatierung von strukturierten Dokumenten gelöst. Mit ihrer Hilfe lassen sich sowohl visuelle wie auch akustische Eigenschaften einzelnen Informationselementen wie Überschriften, Absätzen, Verweisen etc. zuweisen und somit Einfluss auf die Gestaltung des Web-Dokumentes nehmen. Die Trennung von Layout und Information ist eine weitere Voraussetzung für barrierefreie Internet-Angebote.

Die Altlasten

In früheren Zeiten war die Forderung nach der Trennung von Layout und Information wegen der fehlenden bzw. fehlerhaft implementierten Unterstützung von CSS in den gängigen Browsern kaum praktikabel. Stattdessen wurden semantische Elemente zur visuellen Gestaltung zweckentfremdet, z.T. proprietäre Elemente, die lediglich der grafischen Formatierung dienten, eingeführt und eingesetzt sowie fragliche Techniken wie Tabellen-Layouts und Frames verwendet. Die Nachteile dieser Praktiken sind schwerwiegend:

  • Die in den Dokumenten enthaltenen Informationen sind in der Regel nur mit grafischen Browsern zugänglich. Benutzer anderer Endgeräte bleiben von dem Informationsangebot ausgeschlossen.

  • Es kann nicht sichergestellt werden, dass die Web-Dokumente mit anderen als den getesteten Browsern wie gewünscht dargestellt werden. Dies bezieht sich sogar auf unterschiedliche Browser-Versionen des gleichen Herstellers.

  • Der HTML-Code ist unnötig "aufgebläht". Längere Ladezeiten, erhöhter Verbrauch von Bandbreite und Datenvolumen, erhöhte Inanspruchnahme des (Arbeits-)Speichers sind vermeidbare Nachteile der Dokumente mit "schlechtem" Code.

  • Da sich Suchmaschinen ähnlich verhalten wie textorientierte Browser, erfolgt nur eine mangelhafte bis gar keine Indexierung solcher Web-Dokumente. Die Folge ist, dass das Internet-Angebot über Suchmaschinen praktisch nicht auffindbar ist.

Heutzutage müssen derartige Nachteile nicht mehr in Kauf genommen werden. Die CSS-Unterstützung bei allen gängigen Browsern ist ausreichend bis sehr gut, so dass die Entwicklung mit dieser Technik sich in der Praxis als lohnenswert erweist, ohne die Benutzer älterer grafischer Browser oder anderer Klienten von dem Informationsangebot auszuschließen.

Verwendung von Content Management Systemen

Umfangreiche Web-Angebote werden häufig mit so genannten CMS verwaltet. Viele dieser CMS erzeugen invaliden oder logisch unschlüssigen Code. Der Grund hierfür ist wohl einerseits, dass manche Systeme bereits in die Jahre gekommen sind. Wegen der unzulänglichen Unterstützung von Standards durch die damaligen gängigen Browser waren sie dazu "gezwungen" -- streng genommen -- fehlerhaften Code zu erzeugen.

Andererseits versprechen viele Hersteller ihren Kunden, sie können Web-Dokumente ohne jeglicher Kenntnisse von HTML erstellen. Dabei beziehen sich die meisten auf das trügerische Prinzip des WYSIWYG. Dieses Prinzip besagt, dass ein Dokument während der Bearbeitung am Bildschirm genauso angezeigt, wie es bei der Ausgabe über ein anderes Gerät, z.B. einen Drucker, aussieht. Dies widerspricht jedoch der Natur von HTML und kann im Zusammenhang mit Web-Dokumenten in keinster Weise erfüllt werden.

Vielmehr können valide und schlüssige Web-Dokumente nur auf der Grundlage einer Eingabe generiert werden, die dem WYSIWYM Prinzip folgt. Der Wikipedia-Artikel zum WYSIWYM Prinzip erläutert es wie nachstehend:

Im Gegensatz zu WYSIWYG [...] bedeutet WYSIWYM, dass die am Bildschirm angezeigte Formatierung nur darstellt, welchen Zweck eine Formatierung erfüllen soll (z.B. Kapitelüberschrift, Aufzählung, Liste) und nicht wie das Dokument schlussendlich als Ausgabe (in Form eines PDF oder DVI) aussieht.

Dieser Ansatz entspricht den Eigenschaften von Auszeichnungssprachen vollkommen. Die Elemente von (X)HTML dienen der alleinigen Auszeichnung von Informationsabschnitten in ihrer semantisch-logischen Bedeutung und nicht zur (visuellen) Gestaltung von Inhalten. (vgl. hierfür Abschnitt: "Trennung von Layout und Information")

Beide Techniken -- sei es WYSIWYG oder sei es WYSIWYM -- erlauben es dem Laien, ein Web-Dokument ohne jegliche Kenntnisse von (X)HTML-Syntax zu erstellen. In beiden Fällen aber muss von dem Anwender verlangt werden, dass er sich mit der Materie auseinander gesetzt und die Bedeutung von strukturierten Dokumenten verstanden hat, will er valide, sowohl semantisch wie auch logisch schlüssige und somit zugängliche Dokumente erstellen.

Die Vorteile standardkonformer und zugänglicher Internet-Angebote

Von zugänglich und barrierefrei gestalteten Internet-Angeboten, die sich an die offiziellen Standards halten, profitieren sowohl Besucher wie auch Anbieter. Letztere riskieren sogar mittelfristig mögliche Verdienstausfälle und unnötige Mehrkosten für Ihre Web-Präsenz, wenn sie diese wichtigen Aspekte bei der Planung des Internet-Angebots außer Acht lassen.

Vorteile für die Besucher

Aus Sicht des Besuchers ergeben sich durch das Angebot standardkonformer, zugänglicher oder gar barrierefreier Web-Dokumente folgende Vorteile:

  • Standardkonforme und zugängliche Internet-Angebote sind benutzerfreundlich. Der Besucher kann seine Entscheidung bzgl. des Endgerätes, der Software oder der Systemkonfiguration frei treffen. Er hat unabhängig von diesen Faktoren stets den optimalen Zugang zu den angebotenen Informationen und dem angebotenen Service des Betreibers.

  • Standardkonforme und barrierefreie Internet-Angebote nehmen Rücksicht. Sie ignorieren weder Menschen mit Behinderungen noch ältere Besucher mit altersbedingten Einschränkungen. Der Besucher hat unabhängig von seinem physischen Befinden stets den optimalen Zugang zu den angebotenen Informationen und dem angebotenen Service des Betreibers.

  • Standardkonforme und zugängliche Internet-Angebote sind durch Suchmaschinen-Dienste besser zu verarbeiten. Dadurch werden die Angebote für den Besucher erst auffindbar. Seine Recherche verläuft schneller und mit für den Besucher relevanten Ergebnissen.

Vorteile für den Anbieter

Die Vorteile für den Anbieter, die sich für ihn durch die Einhaltung von Standards und zugängliche bzw. barrierefreie Gestaltung des Internet-Angebots ergeben, verhalten sich komplementär zu den Vorteilen für die Besucher:

  • Der Anbieter erreicht mit seinem Internet-Angebot eine möglichst große Bandbreite an interessierter Netzöffentlichkeit. Durch die Unabhängigkeit vom Endgerät, von verwendeter Software oder von der Systemkonfiguration kumuliert er alle von den Angeboten seiner Konkurrenten ausgeschlossenen Besucher und erhält dadurch einen Wettbewerbsvorteil.

  • Im Jahre 2004 betrug der Anteil der Menschen, die 50 Jahre und älter waren an der Geamtbevölkerung der Europäischen Union 34,4 Prozent; in der Bundesrepublik Deutschland waren es gar 36,7 Prozent. (Quelle: Eurostat Personen nach Altersklassen" zuletzt gesichtet am 22.11.2005) In der EU leben derzeitig etwa 38 Millionen Menschen mit Behinderungen unterschiedlichen Schweregrades.

    Die eben vorgestellten Zahlen im Verbund mit den Ergebnissen der Studie zur Informationstechnologie in Unternehmen und Haushalten 2004 des Statistischen Bundesamtes Deutschland sollten Betreiber dazu bewegen, barrierefreie Internet-Präsenzen anzubieten. Hierdurch werden sie die Möglichkeit erhalten, sowohl neue Kundenpotenziale auszuschöpfen, wie auch bestehende Kunden langfristig an sich zu binden, um auf diese Weise einen weiteren Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten verbuchen zu können.

  • Laut diverser Studien finden lediglich die ersten Suchergebnissen einer Suchmaschine Beachtung bei den Suchenden. Stellvertretend sei hier das Ergebnis der Untersuchungen von Dr. Jim Jansen an der School of Information Sciences and Technology aus der Studie An Analysis of Web Documents Retrieved and Viewed vorgestellt. Dort heißt es, dass die ersten fünf Suchergebnisse über 90 Prozent der 451.551 untersuchten Suchanfragen auf sich vereinen, die bei der Suchmaschine alltheweb.com gestellt worden sind. 54,1 Prozent derer, die eine Suchanfrage geschickt haben, betrachten nur die erste Ergebnisseite, die zweite wird noch von 19,3 Prozent und die dritte nur noch von 9,6 Prozent beansprucht. Verständlich, dass Anbieter ihre Angebote möglichst weit oben bei den diversen Suchmaschinen gelistet sehen wollen.

    Gut strukturierte Web-Dokumente begünstigen eine bessere Platzierung bei den modernen Suchmaschinen. Die Zugänglichkeit der Dokumente ist die Voraussetzung dafür, dass sie von Suchdiensten überhaupt aufgenommen werden. Eine Suchmaschine verhält sich ähnlich wie ein textorientierter Browser. Sie kann weder Frames verarbeiten noch kann sie in Bildern, Flash-Animationen oder anderen multimedialen Elementen eingebettete Texte und Informationen auflösen. Dagegen gewichtet sie einzelne Suchbegriffe in Abhängigkeit von deren semantischem Kontext innerhalb eines Web-Dokumentes. So wird ein potenzielles Suchwort wesentlich höher bewertet, wenn es beispielsweise im Titel oder einer Überschrift erster Ordnung vorkommt, als innerhalb eines Absatzes.

Darüber hinaus können Betreiber standardkonformer und zugänglicher Web-Angebote von weiteren Vorteilen profitieren:

  • Wer sich an offizielle Standards hält, kann davon ausgehen, dass seine Dokumente auch in der Zukunft ohne Abstriche lesbar und zugänglich bleiben. Damit ergibt sich für den Anbieter eine gewisse Investitionssicherheit, so dass in absehbarer Zeit kein Geld für eine Überarbeitung des Internet-Angebots ausgegeben werden muss.

  • Dadurch, dass der Code standardkonformer und zugänglicher Web-Dokumente wesentlich schlanker, übersichtlicher und logisch schlüssiger ist, kann er merkbar effizienter gepflegt werden. Folge sind schnellere Arbeitsweise und geringere Kosten für die Pflege von Web-Dokumenten.

  • Mit einer standardkonformen und barrierefreien Internetpräsenz geht ein gewisses positives Image für den Betreiber einher, was zu einer größeren Popularität unter konkurrierenden Anbietern führen kann. Nicht ohne Grund entstanden in letzter Zeit Wettbewerbe für barrierefreie Internet-Angebote. Stellvertretend soll hier der BIENE-Award Erwähnung finden.

  • Als ein Träger öffentlicher Gewalt erfüllen Sie die gesetzlichen Vorgaben der BIT Verordnung. Die Verordnung besagt im Kern, dass alle Internetauftritte und -angebote, Intranetauftritte und -angebote, die öffentlich zugänglich sind, und mittels Informationstechnik realisierte graphische Programmoberflächen, die öffentlich zugänglich sind, barrierefrei gestaltet werden müssen.

Fazit

Die Entwicklung von Web-Dokumenten ist in keinster Weise mit dem Erstellen von Dokumenten für Printmedien wie Prospekte, Zeitschriften oder Plakate verwandt. Die Praktiken, Techniken und Lehren, die für das Desktop Publishing gültig sind, können nur äußerst eingeschränkt in die Welt von HTML-Dokumenten übertragen werden. Ein signifikanter Grund dafür ist, dass bei der Publizierung von Printmedien die "Zielplattform" bekannt ist: Informationen über Papiereigenschaften, Ausmaße, Farbeigenschaften und Satz können eindeutig benannt bzw. gefordert werden.

Diese Voraussetzungen können in keinem Punkt bei der Erstellung von Dokumenten für das World Wide Web erfüllt werden; die Rahmenbedingungen des Besuchers sind nicht determiniert:

  • Betrachtet der Benutzer das Dokument an einem Computerbildschirm, oder an einem PDA? Wird das Dokument überhaupt betrachtet oder vielmehr durch Spezial-Software vorgelesen?
  • Wenn er das Dokument betrachtet, welche Bildschirmauflösung hat er? Wie groß ist das Browser-Fenster?
  • Betrachtet er das Dokument mit einem grafischen oder mit einem textorientierten Browser? Lässt er das Anzeigen von Grafiken zu?
  • Hat er das erforderliche Plugin installiert, lässt er das Ausführen von Javascript zu?
  • Hat er einen Farbmonitor? Wie viele Farben kann seine Grafikkarte darstellen?
  • Steht ihm die geforderte Schriftart zur Verfügung?

Fragen über Fragen! Dieser kleine Ausschnitt möglicher Faktoren, die Einfluss auf die (nicht nur visuelle) Darstellung von Informationen in den Weiten des WWW nehmen, soll verdeutlichen, dass Sie überhaupt keine Kontrolle darüber verfügen, wie ein Besucher Ihre Informationen aufnimmt.

Das soll jedoch nicht bedeuten, dass Sie auf anspruchsvolle Gestaltung Ihrer Dokumenten verzichten sollen. Es geht viel mehr darum, die in den Dokumenten enthaltenen Informationen für jeden zugänglich zu machen und zwar unabhängig von den gegebenen Rahmenbedingungen. Der Verlust der Kontrolle über das Erscheinungsbild Ihrer Dokumente soll nicht als Nachteil, sondern als die Chance betrachtet werden, mit vergleichsweise wenig finanziellem und zeitlichem Aufwand eine möglichst breite (Netz-) Öffentlichkeit zu erreichen.

Ihr standardkonformes, zugängliches und barrierefreies Internet-Angebot verhilft Ihnen nicht nur dabei, das Ziel zu erreichen, neues Kundenpotenzial auszuschöpfen, bestehenden Kundenstamm mittel- und langfristig an sich zu binden, es ermöglicht Ihnen einen signifikanten Vorteil gegenüber Konkurrenten zu erzielen, Ihre Investition zukunftssicher zu machen, sowie die Pflegekosten möglichst gering zu halten. Gut strukturierte und zugängliche Web-Dokumente erhöhen Ihre Chancen auf eine passable Position bei den Suchmaschinen.



Das Dokument wurde zuletzt generiert am 2008-08-28 um 21:49:50

Web-Entwickler Martin Rozmus, Internet: http://www.net-prog.de, E-mail: info@net-prog.de Telefon: +49 (0)511 9694923

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